1. Platz – Vergleichsieger: norisbank

HaushaltskontoUnsere Empfehlung, ist von der norisbank das kostenfreie "Top-Girokonto", welches mit einem guten Dispokredit uns überzeugt hat.

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2. Platz – Allroundtalent: DKB Cash

HaushaltskontoDas "DKB Cash" Konto ist eine Empfehlung für ein Haushaltskonto. Es ist kostenfrei und bietet Ihnen neben einer Kreditkarte, ein Tagesgeldkonto.

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3. Platz – Die Alternative: comdirect

HaushaltskontoDie Alternative ist das "Giro Plus" der .comdirect Bank, welches vor allem mit dem gut verzinsten Tagesgeldkonto auftrumpfen kann.

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Tipps zum Führen eines Haushaltskontos


Tipps zum Führen eines Haushaltskontos

Das Führen eines Haushaltskontos ist grundsätzlich sinnvoll und sowohl für Ehepaare, Lebensgemeinschaften, Wohngemeinschaften und Singles geeignet. Mit dem Haushaltskonto wird es möglich die notwendigen Ausgaben für die Lebenshaltung, den täglichen Bedarf sowie die fixen Kosten für Miete, Strom, Telefon und Versicherungen von den anderen Ausgaben zu trennen. Viele Banken, wie zum Beispiel die DKB, die Norisbank oder die Netbank bieten heute die kostenlose Kontoführung an, sodass mit dem Führen eines Haushaltskontos auch keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Haushaltsbuch als Grundlage für Haushaltskontoführung

Idealerweise sollte parallel zum Haushaltskonto ein Haushaltsbuch geführt werden. Entweder traditionell in Form eines Buches oder modern mithilfe kostenloser Software wie zum Beispiel My Micro Balance. Damit hat man die Kosten fest im Griff, kann im Voraus planen und im Nachgang auswerten. Über das Haushaltsbuch bekommt man den Überblick, welche fixen und variablen Kosten monatlich anfallen. Bei Paaren sollte dieser Gesamtbetrag gerechterweise nicht einfach geteilt werden, sondern jeder sollte prozentual seinen Beitrag leisten. Das heißt, bei Haushaltskosten von beispielsweise 2.000 Euro muss nicht automatisch ein Partner 50 % erbringen und der andere auch, sondern wer mehr verdient, bringt auch den größeren Anteil ein, sodass bei beiden Partnern noch etwas auf dem privaten Girokonto übrig bleibt.

Wer Haushaltsbuch und Haushaltskonto führt, ist auch in kurzer Zeit in der Lage, zu berechnen, ob er sich einen Kredit leisten kann und in welcher Höhe die Rate maximal ausfallen darf. Um in der Beziehung Streit zu vermeiden, sollten vom Haushaltskonto allerdings grundsätzlich nur die Ausgaben bestritten werden, die für die Lebenshaltung notwendig sind.

Unser Tipp: Selbst bei geringen Einnahmen kann das Haushaltskonto nützlich sein, um überhaupt Möglichkeiten aufzuspüren, wo gespart werden kann. In jedem Haushalt gibt es Reserven.

Das Haushaltskonto limitieren

Ist das Haushaltskonto eingerichtet, sollte vom Gehaltskonto monatlich bei Gehaltseingang der individuell vereinbarte Betrag auf das Haushaltskonto überwiesen werden. Dazu kann zum Beispiel ein Dauerauftrag eingerichtet werden.

Beim Einrichten des Haushaltskontos sollte auf die Nutzung eines Dispositionskredites verzichtet werden. Immerhin geht es darum, mit dem Geld, was vorher festgelegt wurde auszukommen. Reserven finden sich immer. Sind die fixen Kosten zu teuer, lassen sich beispielsweise Stromanbieter und Telefonanbieter wechseln, abonnierte Zeitungen abbestellen, überflüssige Versicherungen kündigen usw. Grundsätzlich geht es darum, mit den auf das Haushaltskonto überwiesenen Beträgen zu wirtschaften und auszukommen. Ziel kann beispielsweise sein, sich auf dem Haushaltskonto noch stille Reserven zu schaffen, die für unvorhergesehene Ausgaben genutzt werden können.

Die Erfahrungen derjenigen, die bereits seit langer Zeit ihren Haushalt in finanziellen Dingen wie ein Unternehmen führen sind durchweg positiv. Erstens hat man ständig einen Überblick über die laufenden Kosten und zweitens kann man bei finanziellen Engpässen sofort reagieren. Auch wenn mancher glaubt, das Haushaltsbuch und das Haushaltskonto seien spießig und altmodisch – dem ist nicht so. Nur Menschen, die ihre Finanzen im Griff haben, wird es gelingen sich Rücklagen zu bilden und nicht in die Schuldenfalle zu geraten. Der bedachte Umgang mit Geld bildet dafür die Grundlage. Das Haushaltskonto eignet sich auch bei Ehepaaren, die ein Gemeinschaftskonto führen.